Modul 8

Die äußere Formschule: Landschaft, Schutz und Qi-Führung

In diesem Modul widmen wir uns der äußeren Formschule – einem der ältesten und wichtigsten Werkzeuge des klassischen Feng Shui. Dabei geht es nicht um die Einrichtung oder Raumgestaltung im Inneren eines Hauses, sondern ausschließlich um die Gestaltung und Bewertung der Umgebung.

Die äußere Form hat einen enormen Einfluss auf die Qualität und den Fluss des Qi. Schon in der frühen chinesischen Geomantie ging es darum, schützende, kraftvolle und harmonisch geformte Landschaften zu erkennen und richtig zu nutzen. Berge, Wasserläufe, Wege, Nachbargebäude, Straßenverläufe und natürliche Formationen werden dabei genau analysiert – ebenso wie die Lage eines Grundstücks im Gelände.

Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, ob ein Standort gut eingebettet und geschützt ist, ob Qi gesammelt werden kann, und ob es sanft und stetig fließt – oder zerstreut, abfließt oder sogar zu stark angreift. Die Bewertung der äußeren Formen gibt uns erste Hinweise auf Potenziale und Herausforderungen eines Ortes – lange bevor wir uns mit Richtungen, Sternen oder Zeitqualitäten beschäftigen.

An dieser Stelle ist es wichtig, die Formschule klar von der Kompassschule zu trennen. Im klassischen Feng Shui betrachten wir beide Systeme zunächst unabhängig voneinander, um ihre jeweilige Logik zu verstehen. Erst in einem späteren Schritt werden sie bewusst miteinander kombiniert, um ein vollständiges und schlüssiges Gesamtbild zu erzeugen.

Inhalte

Formschule Intro

Wo ist eigentlich „vorne“?

Grundstruktur eines Hauses

Die 5 Tiere

Yin und Yang: Schildkröte und Phoenix

Yin und Yang: Tiger und Drache

Qi – Sammelbecken: Ming Tang

Qi Fluss und die Lage des Hauses

Sat Qi oder Sha Qi

Der Eingang

Live Beispiel

Öffentliches Zusatzmaterial