In diesem Modul widmen wir uns der äußeren Formschule – einem der ältesten und wichtigsten Werkzeuge des klassischen Feng Shui. Dabei geht es nicht um die Einrichtung oder Raumgestaltung im Inneren eines Hauses, sondern ausschließlich um die Gestaltung und Bewertung der Umgebung.
Die äußere Form hat einen enormen Einfluss auf die Qualität und den Fluss des Qi. Schon in der frühen chinesischen Geomantie ging es darum, schützende, kraftvolle und harmonisch geformte Landschaften zu erkennen und richtig zu nutzen. Berge, Wasserläufe, Wege, Nachbargebäude, Straßenverläufe und natürliche Formationen werden dabei genau analysiert – ebenso wie die Lage eines Grundstücks im Gelände.
Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, ob ein Standort gut eingebettet und geschützt ist, ob Qi gesammelt werden kann, und ob es sanft und stetig fließt – oder zerstreut, abfließt oder sogar zu stark angreift. Die Bewertung der äußeren Formen gibt uns erste Hinweise auf Potenziale und Herausforderungen eines Ortes – lange bevor wir uns mit Richtungen, Sternen oder Zeitqualitäten beschäftigen.
An dieser Stelle ist es wichtig, die Formschule klar von der Kompassschule zu trennen. Im klassischen Feng Shui betrachten wir beide Systeme zunächst unabhängig voneinander, um ihre jeweilige Logik zu verstehen. Erst in einem späteren Schritt werden sie bewusst miteinander kombiniert, um ein vollständiges und schlüssiges Gesamtbild zu erzeugen.
Inhalte
Formschule Intro
Wo ist eigentlich „vorne“?
Grundstruktur eines Hauses
Die 5 Tiere
Yin und Yang: Schildkröte und Phoenix
Yin und Yang: Tiger und Drache
Qi – Sammelbecken: Ming Tang
Qi Fluss und die Lage des Hauses
Sat Qi oder Sha Qi
Der Eingang
Live Beispiel
Öffentliches Zusatzmaterial
Straßen- und Wasserführung
Sat / Sha Qi
Der Eingang
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